| Festveranstaltung am Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium zur Woche der Brüderlichkeit – aktive Dialoge zwischen den Kulturen im Landkreis Fürth |
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Der bundesweite Auftakt der Woche der Brüderlichkeit fand in diesem Jahr in Minden statt. Der Landkreis Fürth beteiligte sich an der Aktionswoche mit einer Festveranstaltung am Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium: Oberstudienrätin Tekla Dunay, Studienrätin Sabrina Schlez und Studienrat Olaf Eckle, die an der Schule einen langjährigen Schüleraustausch mit Palästina koordinieren, berichteten über ihre Erfahrungen. Außerdem gab Kreisrätin Christa Beyer einen Einblick in ihre Arbeit als Vorsitzende der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit in Franken e.V. „Unsere Veranstaltung, zu der ich Persönlichkeiten aus Politik, Kultur und Schulwesen sehr herzlich willkommen heiße, soll an zwei tollen Beispieln zeigen wie im Landkreis Fürth der Grundgedanke der Woche der Brüderlichkeit – eben Verständnis für andere Kulturen zu fördern, Verständigung und Nächstenliebe über religiöse Grenzen hinweg zu praktizieren und Diskriminierung aktiv entgegenzugehen – aktiv gelebt wird“, betonte Landrat Matthias Dießl in seiner Begrüßung. Er dankte besonders Schulleiter Heinz Beiserdorfer für die Unterstützung bei der Durchführung der Veranstaltung. Den würdigen musikalischen Rahmen steuerten die Schüler Andreas Hammer (Akkordeon) und Victoria Müller (Klarinette) zusammen mit der Lehrkraft Evelyn Meyer (Klavier) bei. Das Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium in Oberasbach pflegt, wie Tekla Dunay, Sabrina Schlez und Olaf Eckle berichteten, seit 1997 einen Schüleraustausch mit dem Dar-Al-Tifl Institute in Ostjerusalem. Mehrfach waren Schülerinnen aus der Privatschule, die gleichzeitig ein Waisenhaus für palästinensische Mädchen ist, mit Lehrerinnen zu Besuch in Oberasbach. Vorrangiges Ziel des Schüleraustausches ist es, nach den Worten von Schulleiter Heinz Beiersdorfer, die persönliche Begegnung von Jugendlichen zweier unterschiedlicher Kulturen zu ermöglichen und damit zum Abbau von Vorurteilen und zum Aufbau gegenseitigen Verständnisses beizutragen. Von der gegenseitigen Verständigung ist auch die Arbeit der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit in Franken e.V. geprägt. Kreisrätin Christa Beyer berichtete in ihrem Vortrag zum bundesweiten Motto der Woche der Brüderlichkeit „aufeinander hören - miteinander reden“ über die Erkenntnisse und Erfahrungen aus der Arbeit des Vereins.
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