| Projekt „50plus“ zählt bundesweit zu den erfolgreichsten - Gute Vorzeichen für die letzte Programmphase |
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Zur Verbesserung der Arbeitsmarktsituation älterer Arbeitssuchender beteiligt sich der Landkreis Fürth seit Januar 2008 am „Beschäftigungspakt Westmittelfranken“. Seit Januar 2011 läuft die letzte, fünf Jahre umfassende Programmphase. Die Vorzeichen für den letztmaligen Zeitraum des dann auslaufenden Bundesprogramms sind hervorragend: „Unser Projekt mit Namen 50plus dürfte in der zweiten Programmphase bundesweit eines der erfolgreichsten Teilprojekte überhaupt gewesen sein“, vermeldeten Landrat Matthias Dießl und Peter Feller, Geschäftsführer des Jobcenters Fürth Land, im Rahmen eines Pressetermins. Ein kurzer Rückblick: Die erste Programmphase startete im Oktober 2005 und endete im Dezember 2007. In dieser Phase waren nur die drei ARGEn Ansbach Stadt, Ansbach Land und Neustadt a.d. Aisch beteiligt. Als vierte ARGE trat die ARGE Fürth Land - jetzt Jobcenter Fürth Land - zu Beginn der zweiten Programmphase im Januar 2008 in den Beschäftigungspakt ein. Im Sommer 2009 wurde der Pakt dann noch um die ARGE Weißenburg erweitert und hat seit dem seine endgültige Form gefunden. Die Vermittlungsquote des Jobcenters Fürth Land weist seit Beginn einen hohen Wert aus und konnte im vergangenen Jahr ein hervorragendes Ergebnis von fast 80 Prozent vermittelten älteren Langzeitarbeitslosen erzielen. Von Januar bis Oktober 2010 wurden der Initiative 152 Teilnehmer zugewiesen, von denen 126 wieder in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung vermittelt wurden. Demographischer Wandel erfordert Umdenken Doch nicht nur der Zeitraum 2010 war aus Sicht des Jobcenters Fürth Land erfolgreich. Von 2008 bis 2010 wurden 516 Teilnehmer/innen betreut. Mehr als die Hälfte (53,3 Prozent) waren Männer. 67,6 Prozent der Teilnehmer konnten in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung vermittelt werden. „Die guten Vermittlungsergebnisse erstrecken sich dabei auf alle Teilnehmergruppen. Ob Frau oder Mann, gut oder wenig gut ausgebildet, ob deutsche oder andere Staatsangehörigkeit - die Quoten sind überall gleich gut“, erläuterte Peter Feller. Der größte Teil der Vermittelten arbeitet im Dienstleistungsbereich, beispielsweise im Handel, in Hotels, Gaststätten, in der Altenpflege oder bei der Post. Der zweitgrößte Aufnahmebereich ist die Zeitarbeit, „ohne die heute eine erfolgreiche Vermittlungsarbeit nicht mehr möglich ist“, so Feller. Ein Viertel ging in die Industrie. Ein kleinerer Teil fand im Handwerk Beschäftigung. Große Unternehmen zögern noch Denn letztendlich bringt eine erfolgreiche Vermittlung nicht nur für die betroffenen Langzeitarbeitslosen wieder eine neue Perspektive und Lebensqualität, sondern spart auch viel Geld. Durch die erfolgreiche Arbeit des Projekts 50plus konnten schätzungsweise bereits 1,7 Millionen Euro eingespart werden.
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