| Regionalmanagement startet durch: Erste Sitzung des Steuerungskreises legte die ersten Meilensteine für 2011 fest |
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Mit der ersten Sitzung des Steuerungskreises ist das Regionalmanagement des Landkreises Fürth vollends in die praktische Umsetzungsphase gestartet. Landrat Matthias Dießl begrüßte die Mitglieder des Steuerungskreises mit den Worten: „Ich freue mich, dass sie sich bereit erklärt haben, in diesem Gremium mitzuwirken und danke Ihnen schon jetzt für ihren Einsatz, dem Landkreis Fürth ein starkes Profil und eine prägende Identität zu geben.“ Damit dies gelingt, wurden in den Steuerungskreis hauptsächlich Personen berufen, die sich sehr stark mit dem Landkreis identifizieren sowie umfangreiche Kompetenzen aus den unterschiedlichsten Bereichen einbringen. Die Mitglieder sind: Schwester Elisabeth Schwert, Michael Leibrecht, Dr. Christian Bühler, Horst Krehn, Hans Wölfel, und Dr. Rüdiger Hunke. Als politische Vertreter wurden darüber hinaus die Fraktionsvorsitzenden des Kreistags, die Vorsitzenden der Biberttal-Dillenberg-Allianz und der Zenngrund-Allianz, sowie Vertreter der Regierung von Mittelfranken (Bereich Wirtschaft, Landesentwicklung und Verkehr) und des Staatsministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Infrastruktur und Technologie in den Steuerungskreis berufen. Wichtigste Tagesordnungspunkte der ersten Sitzung waren natürlich die Vorstellung der Startprojekte sowie die Festlegung der Meilensteine für die ersten Projekte. Regionalmanager Max Frankenberger und seine beiden Assistentinnen Annegret Straube und Sabine Henn erläuterten, dass bis zur Jahresmitte in drei Handlungsfeldern die ersten Projekte realisiert bzw. begonnen werden sollen. Das erste Handlungsfeld befasst sich mit generationenübergreifenden Wohnmodellen und -kooperationen. Die Kontaktaufnahme mit interessierten Architekten und Handwerkern zum Zwecke der Wohnraumberatung ist ebenfalls vorgesehen. Auch geht es um die Ausbildung von Wohnberatern für ältere Menschen sowie den Ausbau und die Förderung von Mehrgenerationenhäusern. Bis Mitte des Jahres soll hier ein neues Angebot geschaffen werden. Das zweite Handlungsfeld richtet sich an Unternehmen, Vereine oder Initiativen, deren Leistungen bzw. Angebote eine besondere Bedeutung für den Landkreis haben. Diese „Spezialitäten“ des Landkreises werden mit einer Auszeichnung prämiert und in diesem Rahmen einer breiten Öffentlichkeit präsentiert. Den wichtigen Bereich Tourismus soll Handlungsfeld 3 aufgreifen: Die historische Raumachsen "Hohenzollern" und "Wallenstein" von Stein, Zirndorf, Cadolzburg, Roßtal, Langenzenn bis nach Wilhermsdorf sowie die Raumachse "Wehrkirchen" von Wilhermsdorf bis Roßtal sollen touristisch besser vermarktet werden. Sei es durch die Ausschilderung bzw. Schaffung gezielter Wander- und Radwege oder auch durch die Publikation in einer eigenen Kultur-Zeitung. Gleichzeitig möchte der Steuerungskreis eine Analyse des touristischen Angebotes durchführen, um dann eine gezielte Vernetzung der Angebote zu realisieren - mit dem Ziel, den Landkreis Fürth als „Wohlfühl-Landkreis“ weiter zu stärken. In den nächsten drei Jahren soll daher das Landkreis-Label „BesonderLand“ ausgebaut werden. „Wir haben heute viele tolle Ideen diskutiert und erste Meilensteine festgelegt. Die Projekte werden unseren Regionalmanagern viel abverlangen. Vor allem sind wir aber auch auf die Mithilfe und das Engagement unserer Gemeinden, sowie der Bürgerinnen und Bürger, der Vereine, Organisationen und der Wirtschaft angewiesen“, erklärte Matthias Dießl. „Das Regionalmanagement ist nichts Abgeschlossenes, sondern ein offener Prozess, bei dem jeder mitmachen und sich einbringen kann. Alle zukünftigen Projekte haben wir auf unserer Homepage www.landkreis-fuerth.de unter der Rubrik Wirtschaft /Regionalmanagement zusammengestellt. Wir freuen uns über jeden einzelnen, der sich hier engagiert und damit einen äußerst wertvollen Beitrag zur Weiterentwicklung unseres Landkreises leistet!“
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