| Startschuss für die einheitliche und wegweisende Beschilderung des Radwegenetzes im Landkreis Fürth |
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“Derzeit gibt es bayernweit noch eine sehr unterschiedliche Ausschilderung der Radwege. Die Radfahrer müssen sich so immer wieder neu orientieren. Gerade wer eine Radtour über viele Gemeinde- oder Landkreisgrenzen hinweg plant, wird sich über die Anpassungen freuen, da die Schilder immer gleich aussehen und eine einheitliche Symbolisierung haben”, so der Landrat weiter. Wie Innenminister Joachim Hermann bestätigt, sind derzeit viele Landkreise und Gemeinden dabei, ihre Radwegebeschilderung an die Grundlagen anzupassen, die in einem Faltblatt für eine “Wegweisende Beschilderung der Radwege in Bayern” zu finden sind und von der Obersten Baubehörde herausgegeben wurden. “Wir wollen mit der Neubeschilderung der Radwege den bereits heute starken Freizeitradverkehr weiter voran bringen, zum anderen aber auch die Bedingungen für den Alltagsradverkehr verbessern. Mit dem Bau sicherer und leistungsfähiger Radwegeverbindungen und einer einheitlichen Beschilderung soll beides gefördert werden”, verdeutlicht Joachim Herrmann. Nach und nach sollen alle Radrouten im Landkreis den aktuellen Richtlinien entsprechend ausgeschildert werden. Dies ist natürlich ein längerer Prozess. “Bei der Beschilderung wird von uns auf die Abstimmung der einzelnen Radrouten über die Gemeindegrenzen hinaus geachtet. Hierzu berate ich auch die Gemeinden und stelle die Kontakte her”, erläuterte Karl-Heinz Harlacher, der Leiter des Sachgebietes Verkehrswesen, Straßen- und Wegerecht im Landratsamt Fürth. Die Radrouten innerhalb des Landkreises Fürth knüpfen überwiegend an die Radrouten entlang der Bundes- und Staatsstraßen an. Die Konzeption für die Beschilderung dieser Wege, die quasi das „Rückgrat“ der Radrouten bilden, hat das Staatliche Bauamt Nürnberg auf der Grundlage der Empfehlungen des bayerischen Innenministeriums entwickelt. Der Start für die Beschilderung erfolgt ebenfalls im August 2010. Im Landkreis handelt es sich um die Radwege Heilsbronn-Buchschwabach-Großweismannsdorf-Stein-Nürnberg entlang der B14, Ansbach-Großhabersdorf-Ammerndorf-Winterdorf-Zirndorf-Oberasbach-Nürnberg entlang der Staatsstraßen 2245 und 2246, Wilhermsdorf-Heinersdorf-Lohe-Langenzenn-Veitsbronn entlang der Staatsstraßen 2252 sowie der Kreisstraßen FÜ11 und FÜ17 sowie Obermichelbach-Veitsbronn-Seukendorf-Cadolzburg-Ammerndorf-Roßtal-Nürnberg/Heilsbronn entlang der Staatsstraßen 2409, 2245 und der Kreisstraßen FÜ8, FÜ15 und FÜ22. Als nächster Landkreis-Radweg wird die Radroute von Großhabersdorf nach Fernabrünst für die “wegweisende Beschilderung” geplant. Die Kommunale Allianz Biberttal-Dillenberg hat ihre Radwege ebenfalls schon miteinander abgestimmt. Bei der Festlegung der Schilderstandorte ist das Sachgebiet Verkehrswesen behilflich. Landrat |