| „Essen für die Zukunft“: Ausstellung informiert Verbraucher und Schulen zum Thema nachhaltige Ernährung |
|
„Wir stellen immer häufiger fest, dass Kinder gar nicht mehr wissen, woher Lebensmittel kommen, ganz nach dem Motto: Milch und Apfelsaft wachsen im Tetrapak im Supermarkt“, so Landrat Matthias Dießl bei der Eröffnung der Ausstellung im Foyer des Landratsamtes in Zirndorf. Auch sei das Wissen über den Herstellungsprozess, die Transportwege und die Handelsbedingungen immer weniger vorhanden - obwohl gerade das Essen einerseits erheblichen Einfluss auf Umwelt, Wirtschaft, Gesellschaft aber auch auf die persönliche Gesundheit habe. Zielgruppe für die Ausstellung, die bis zum 19. November in Zirndorf zu sehen ist, und insgesamt sieben Schautafeln umfasst, sind neben Kindern und Jugendlichen auch Verbraucherinnen und Verbraucher, die mehr über das erfahren möchten, was sie täglich auf ihren Tellern vorfinden. Zur Eröffnung der Ausstellung führten zwei Studierende der Landwirtschaftsschule Fürth – Abteilung Hauswirtschaft – Landrat Matthias Dießl gemeinsam mit einigen Schulleitern des Landkreises durch die Ausstellung. „Wir haben bewusst die Schulleiter dazu eingeladen, weil wir uns wünschen, dass viele Schulklassen diese Ausstellung besuchen“, sagte der Leiter des Fürther Landwirtschaftsamtes, Wolfgang Krehn. Eine Kernbotschaft der Informationswände ist das Thema nachhaltige Ernährung - eine Ernährungsweise also, die einerseits das Klima, die Böden und das Wasser schützt, den Erzeugern faire Preise bietet, Arbeitsplätze schafft und eine Basis für ein gesundes Leben darstellt. Landrat Matthias Dießl wies in diesem Zusammenhang auf die zahlreichen Direktvermarkter im Landkreis hin, die auch im Rahmen der Regionalinitiative „Gutes aus dem Fürther Land“ der Öffentlichkeit vorgestellt werden. „Unsere Direktvermarkter bieten in ihren Hofläden die ganze Palette an Lebensmitteln. Hier weiß der Kunde, wie und wo sie erzeugt wurden“, verdeutlichte der Landrat. Aus seinen Besuchen vor Ort weiß er zudem: „Viele dieser Produkte sind nicht einmal teurer als im Supermarkt.“ Der Landkreis wird in Kürze zusammen mit den Jungbauern eine neue Direktvermarkterbroschüre herausgaben, in der unter anderem alle Adresse der Hofläden in der Region aufgelistet sind. Die Ausstellung, so Matthias Dießl weiter, füge sich somit nahtlos an jene Art der Bewusstseinsbildung an, für die der Landkreis seit Jahren bei den Verbrauchern eintrete. Er dankte zugleich den beiden Studierenden der Landwirtschaftsschule für ihre Bereitschaft, die Führung durch die Ausstellung zu geben. |