| Landkreisstiftung gibt Präventionsprojekt „Trau-Dich-Was“ eine Anschubfinanzierung |
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„Bei meinem Besuch im Familienzentrum im Rahmen der Aktion Rollentausch habe ich von diesem tollen Projekt erfahren und meine Unterstützung zugesagt“, erläuterte Landrat Matthias Dießl, der Vorsitzender des Stiftungsrates der Landkreisstiftung ist. Angesprochen sind Kinder im Alter zwischen fünf und zehn Jahren. Ein erster Kurs fand im vergangenen Frühjahr erfolgreich statt. Nun soll „Trau-Dich-Was“ einmal jährlich angeboten werden. „Die Unterstützung durch die Stiftung kommt genau rechtzeitig, denn der Kurs schlägt mit etwa 5000 Euro zu Buche. Das hätte bedeutet, dass wir pro Kind eine Teilnahmegebühr von 60 bis 80 Euro verlangen müssen. Durch die Spende können wir sicherstellen, dass das Angebot ohne größere Kostenbeteiligung allen Kindern zugänglich gemacht werden kann“, freute sich Gabi Bohrer. Der Kurs „Trau-Dich-Was“ wird begleitet von einem einführenden und abschließenden Elternabend sowie Schulungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Familienzentrums. Themenschwerpunkte sind physische, psychische, verbale, sexuelle, frauenfeindliche und fremdenfeindliche Gewalt. „Sehr gut finde ich den Ansatz, dass immer ein gewaltfreier Lösungsweg vermittelt wird. Dadurch kann die Gewaltspirale durchbrochen werden“, so Matthias Dießl. Laut Gabi Borher ist es gerade kurz nach dem Schulantritt wichtig, den noch jungen Kindern Handlungsmöglichkeiten für kritische Situationen zu vermitteln, mit denen sie möglicherweise einmal selbst konfrontiert werden. Die Kinder sollen ein positives Ich-Gefühl erhalten. Sie lernen, sich vorausschauend zu verhalten, ihre Umwelt bewusster wahrzunehmen sowie Dinge und Personen kritischer zu beobachten. Gleichzeitig üben sie, Verantwortung für das eigene Handeln zu übernehmen. Die "Landkreisstiftung Fürth" ist unter dem Dach der "Stiftergemeinschaft der Sparkasse Fürth" vor zwei Jahren gegründet worden. Förderschwerpunkte sind alle gemeinnützigen Zwecke, insbesondere im Bereich der Förderung von Jugend und Familie. Über die Verwendung der jährlichen Erträge aus dem Stiftungskapital entscheidet der Stiftungsrat unter dem Vorsitz von Landrat Matthias Dießl. Die Spendenausschüttung für das Familienzentrum wurde auf der Sitzung des Stiftungsrates am 27. September beschlossen. Unterstützen kann die Landkreis-Stiftung jeder - entweder in Form einer Spende oder auch durch Zustiftungen, die den Kapitalstock der Stiftung erhöhen. Spenden oder Stiftungen können im Übrigen steuerlich geltend gemacht werden. Spendenkonto: |