| Jahreszeitliche Sonderkulturen aus der Region bestechen durch kurze Transportwege und gute Qualität |
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Häufig findet man in landwirtschaftlichen Betrieben sowohl die Spargelproduktion als auch den Erdbeeranbau in Kombination. Dies liegt sowohl an der zeitlichen Überschneidung der Erntezeiten als auch am ähnlichen Vertriebsweg. Der landwirtschaftliche Familienbetrieb Tiefel aus Ritzmannshof baut seit 25 Jahren Spargel und seit 11 Jahren Erdbeeren an. Als größte „Sehenswürdigkeit“ des Besuchs wurde die mit 16 Messern „bewaffnete“ Spargelmaschine vorgeführt, was dem Käufer einen großen Zeitvorteil gegenüber dem manuellen Schälen einbringt. Eine Besonderheit des Hofladens der Familie Tiefel besteht auch darin, dass nahezu durchgängig geöffnet ist, auch Samstag und Sonntag, um frische Produkte zu bekommen. Landrat Dießl begrüßte die heimische Produktion, die für Spargel in der Stadt und im Landkreis auf einer Fläche von rund 65 ha stattfindet und momentan 42 Betriebe umfasst. Im Durchschnitt ergibt ein Hektar Spargelanbaufläche je nach Pflege und Bewirtschaftung 6 Tonnen Spargel. Hierfür werden durchschnittlich 1-2 Erntehelfer pro Hektar eingesetzt, die gemeinsam ca. 158 Arbeitskraftstunden aufbringen. „Wünschenswert wäre eine Absprache zwischen Produzenten und der einheimischen Gastronomie, denn sowohl Spargel als auch Erdbeeren haben Produktionsschwerpunkte. Wenn es Schwemmen dieser Produkte gibt, sollten Gastwirtschaften besondere Schwerpunkte auf Gerichte mit Spargel oder Erdbeeren legen“, regte Landrat Im Direktvermarkterverzeichnis für die Stadt Nürnberg, die Stadt Fürth und den Landkreis Fürth, zusammengestellt vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Fürth, finden Sie Einkaufsmöglichkeiten direkt beim Landwirt in Ihrer Nähe. Es liegt in der Hauptauslage des Amtes (Jahnstr. 7, 90763 Fürth) aus. |