Projektauswahl für Regionalmanagement im zweiten Landkreis-Regionalforum
Projektauswahl für Regionalmanagement im zweiten Landkreis-Regionalforum

Die beim ersten Regionalforum am 23. Februar 2010 zahlreich eingebrachten Projektvorschläge für das angestrebte Regionalmanagement im Landkreis Fürth wurden im Nachgang von der Gesellschaft für Raumanalysen, Regionalpolitik und Verwaltungspraxis mbH (RRV) und dem Landratsamt konkretisiert und unter fünf Handlungsfelder zusammengefasst. Die Teilnehmer des zweiten Regionalforums diskutierten nun die vorgeschlagenen Projektentwürfe und nahmen sie anschließend einstimmig an.  Die Einreichung des Handlungskonzeptes und des Förderantrags soll noch vor der Sommerpause beim Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie (StMWVIT) erfolgen.

Auch am zweiten Regionalforum des Landkreises nahmen Vertreter von Wirtschafts- und Sozialverbänden, Sozialorganisationen, regionale Mandatsträger und örtliche Interessensvertreter teil. „Es ist keine Selbstverständlichkeit, dass man sich an einem Freitagmorgen von seinem eigentlichen Arbeitsplatz entfernt, um die eigene Region tatkräftig voran zu bringen. Umso mehr freut es mich, auch heute wieder zahlreiche Unterstützer begrüßen zu dürfen“, freute sich Landrat Dießl. Er betonte, dass Regionalmanagement ein offener Prozess sei, der hauptsächlich durch das Miteinander und gute Netzwerkarbeit zu spürbaren Ergebnissen komme.

Fünf exemplarische Projekte: Im Handlungsfeld (1) versucht der Landkreis ein Strategie-Konzept für einen familienfreundlichen Landkreis umzusetzen. Ebenfalls strategisch ist im Handlungsfeld (5) die Präsentation des Landkreises als „BesonderLand“. Ein Kompetenz-Zentrum für angewandtes Design (2) und das Konzept einer historischen Raumachse „Hohenzollern“ und „Wallenstein“ (3) sollen die Region ebenfalls beleben. Zusätzlich ist das Erstellen eines Regionalmarketings für „Erlebnis-Höfe“ (4) angedacht.

Die ausgewählten Projekte der Teilnehmer des zweiten Regionalforums und die organisatorischen Eckdaten werden nun zu einem Handlungskonzept zusammengefasst, das wiederum Bestandteil des Förderantrages an das Bayerische Staatsministerium StMWVIT sein wird. Den Kreisgremien obliegt es, im nächsten Sitzungsblock über das Handlungskonzept als Grundlage für den Förderantrag zu entscheiden.