"Gutes aus dem Fürther Land" zu Besuch im Wald: Zustand der Landkreiswälder ist gut
"Gutes aus dem Fürther Land" zu Besuch im Wald: Zustand der Landkreiswälder ist gut

matthias_diessl_motorsaegenDie Regionalinitiative „Gutes aus dem Fürther Land" thematisierte bei ihrer Auftaktveranstaltung des Jahres 2010 das Thema „Holz und Forstwirtschaft in der Region". Zahlreiche Spezialisten informierten die Teilnehmer zu unterschiedlichen Schwerpunkten im Vereinsheim des SV Großhabersdorf und gaben in einem Waldabschnitt zwischen Großhabersdorf und Fernabrünst auch noch praktische Einblicke in die Forstwirtschaft.

In erster Linie umfasst der Begriff Forstwirtschaft die Bewirtschaftung von Forsten. Forste sind bewirtschaftete Wälder. In Mitteleuropa hat sich nach langer Übernutzung, die nachhaltige Form der Bewirtschaftung durchgesetzt. Deutschland ist mit etwa 10,7Mio. Hektar eines der waldreichsten Länder der EU. Damit das auch so bleibt, ist einer der Leitsätze in der Forstwirtschaft „Entnehme niemals mehr Holz als nachwächst". Holz ist der älteste vom Menschen genutzte Energieträger. "Bei nachhaltiger Bewirtschaftung der Wälder wird Holz auch langfristig zur Verfügung stehen", sagte Forstdirektor Dr. Peter Pröbstle, Bereichsleiter Forsten am Amt für Landwirtschaft Fürth.

Der Landkreis Fürth ist jedoch eher ein waldarmer Landkreis. Nur 25 % der Fläche sind von Wald bedeckt (Bayern 35 %). Trotzdem gibt es im Landkreis Fürth 7.600 Hektar Wald, davon 1.000 Hektar Staatswald, 500 Hektar Gemeindewald und 6.000 Hektar Privatwald.