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Nächste Telefonsprechstunde Am Donnerstag, 24. Mai 2012, bin ich von 16 bis 17 Uhr im Rahmen der Telefon-Sprechstunde für alle Bürgerinnen und Bürger zu erreichen. Fragen zu Sachthemen rund um den Landkreis, wie Abfallentsorgung, Radwege oder Verkehrsprobleme können unter der Rufnummer
0911 / 9773 - 1001
gestellt werden. Am Telefon können sicher nicht alle Anliegen sofort geklärt werden, trotzdem ist die Telefonsprechstunde eine der schnellsten Möglichkeiten, mit mir Kontakt aufzunehmen.
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Projekt “Salto” erleichtert Übertritt von Grund- auf die Mittelschule: Erfolgreiche Umsetzung an der Mittelschule Oberasbach |
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Das Projekt „SALTO”, das Schülern den Übertritt von der Grundschule auf die Mittelschule erleichtern soll, ist auch im Schuljahr 2011/2012 wieder an der Mittelschule Oberasbach und in zwei Klassen an Fürther Schulen angeboten worden. Das Projekt, das von der Stiftung „Der Schülercoach“, der Kinderarche gGmbH und der Fachgruppe „Schule“ des Präventionsvereins 1-2-3 unterstützt wird, wurde von Birgit Dobrawa und Ute Eberlein konzipiert und weiterentwickelt. Ziele waren die Verbesserung des Klassenklimas, die Förderung der Sozialkompetenzen und eine Optimierung des Lernverhaltens.
„Der Übergang von der Grundschule auf die Mittelschule ist in der Schülerlaufbahn die erste große Veränderung, die bedeutenden Einfluss auf die weitere Entwicklung haben kann“, verdeutlichte Ute Eberlein beim Besuch des Landrats Matthias Dießl in der Klasse 5g. An verschiedenen Stationen zeigten die Schüler dem Landrat sowie Oberasbachs 2. Bürgermeister, Franz X. Forman, sowie den Vertretern des Staatlichen Schulamts Herrn Schulamtsdirektor Rolf Kimberger und Frau Schulrätin Ursula Stach, noch einmal, was sie im Rahmen von “Salto” gelernt haben.
Die erste Zeit an der neuen Schule und in der neuen Klasse sei die Grundlage für die weitere Schullaufbahn, ergänzte Birgit Dobrawa - und weiter: Der Wechsel beinhalte ein Stück Neuanfang und könne als Chance genutzt werden, alte Muster abzulegen und neue zu entwickeln. Denn es änderten sich Klassenzusammensetzung und Freunde. Matthias Dießl lobte die Die Stiftung „Der Schülercoach“, die Kinderarche gGmbH "Perspektiven für jungen Menschen“ und die Fachgruppe „Schule“ des Präventionsvereins 1-2-3 für das Engagement. Er dankte der Regierung von Mittelfranken, die die Kosten übernommen hat.
„Die Klasse 5g hat im Rahmen von „Salto“ einen echten Gemeinschaftsgeist entwickelt“, so Landrat Dießl begeistert. Es wurde gemeinsam gefrühstückt, stärkere Schüler unterstützen schwächere Klassenmitglieder. Gemeinsam wurden Regeln erarbeitet, die anerkannt und eingehalten wurden. Die Schüler kooperierten miteinander und lösten Arbeitsaufgaben in Groß- oder Kleinteams zusammen.
„Salto“ sollte den Schülern aber auch selbstständiges und verantwortungsvolles Handeln beibringen. Dazu gehört im Schulalltag eine gute Organisation. Die fängt beim Packen der Schultasche an, geht über die sorgfältige Führung und Nutzung eines Hausaufgabenheftes und hört bei der Planung der Lernzeiten auf. Den Schülern wurden in Oberasbach zugleich Lerntechniken vermittelt, um den Schulstoff gezielt zu verarbeiten.
“Es wäre wünschenswert, dass dieses Projekt in möglichst allen fünften Klassen der Mittelschulen im Landkreis angeboten wird”, so Matthias Dießl. Die Zukunftsfähigkeit des Projektes ist unbestritten, so wird es erstmals im Juni als eine eineinhalbtägige Fortbildung Lehrkräften, Schulsozialpädagogen und Beratungslehrkräften als bayerisches Lehrerfortbildungsprogramm angeboten.
„Wir hoffen, dass das Projekt buchstäblich Schule macht”, so Landrat Dießl. Schließlich könne durch „Salto“, wie der Name schon andeute, der akrobatische Akt gelingen, den Sprung von der einen auf die andere Schulart wesentlich unkomplizierter für die Schüler zu machen.
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5. Wirtschaftskreis im Landkreis Fürth - Thema “Familienfreundlichkeit in Betrieben” im Mittelpunkt |
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Der mittlerweile fünfte Wirtschaftskreis des Landkreises Fürth beschäftiget sich mit dem Thema “Familienfreundlichkeit in Betrieben – Work-Life-Balance. Alles fest im Griff?” In den Räumen der Johann Gg. Zölls Vertriebs GmbH in Langenzenn standen auf dem Podium die Experten Ralf Heyen, Director Human Resources bei der Faber-Castell AG, Birgit Osswald, Meisterfrau des Handwerks 2010, Walter Gieler, Fachreferent Work-Life-Balance und Wirtschaftsförderer des Landkreises, sowie Landrat Matthias Dießl Rede und Antwort.
Das Impulsreferat hielt zum Auftakt Prof. Dr. Lutz Bellmann von der Friedrich-Alexander-Universität. Er berichtete über aktuelle Ergebnisse einer Betriebsbefragung zum Thema Familienfreundlichkeit. Demnach seien individuelle Arbeitszeitmodelle und eine Freistellung der Mitarbeiter bei Krankheit der Kinder bereits weit verbreitet. Finanzielle Leistungen für Mitarbeiter über dem gesetzlichen Niveau gebe es dagegen eher selten. So gut wie kaum angeboten würden Weiterbildungsangebote für Eltern in Elternteilzeit, eine besondere Vaterförderung oder eine betriebliche Kinderbetreuung. Dies ist aus Sicht des Professors für Volkswirtschaftslehre zu kurz gedacht. Denn familienfreundliche Angebote in Unternehmen steigerten die Zufriedenheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erheblich, betonte er. Auch bei der Gewinnung neuer Mitarbeiter würden sich jene Firmen leichter tun, die sich Familienfreundlichkeit auf die Fahnen geschrieben haben. “Der demografische Wandel wird zu einer Verknappung von Fachkräften führen. Unternehmen tun gut daran, jetzt schon zu überlegen, mit welchen besonderen Angeboten sie ihre Mitarbeiter halten wollen”, sagte Prof. Dr. Bellmann.
Laut Landrat Matthias Dießl seien in der Metropolregion Nürnberg bereits die richtigen Weichen gestellt worden: “Die Metropolregion ist auf dem besten Weg, sich als familienfreundlichste Region betiteln zu dürfen. Dies hat zum Beispiel für Firmen den Vorteil, die Nase bei der Gunst um Fachkräfte eher vorne zu haben.“ Er berichtete, dass im Landratsamt das Thema Familienfreundlichkeit seit Jahren eine große Rolle spiele. So gebe es sehr individuelle Arbeitszeitmodelle oder auch einen Kindermitbringtag. Bei den Betreuungsangeboten von Kindern unter drei Jahren sei der Landkreis Fürth mit seinen 14 Gemeinden vorbildlich. Es wurden auch Sonderförderungen für Tagesmütter, die in Randzeiten (nachts oder am Wochenende) zur Verfügung stehen, initiiert.
“Alle Facetten der Familienfreundlichkeit werden von uns im Unternehmen bedient”, erklärte der Personalchef der Faber-Castell AG, Ralf Heyen. Dies sei mittlerweile ein entscheidender Wettbewerbsfaktor. “Die soziale Verantwortung für die Mitarbeiter ist aber schon immer ein integraler Bestandteil der Firmenkultur bei Faber-Castell”, führte Heyen aus. In Kürze will Faber-Castell in Stein eine betriebsnahe Kinderkrippe mit 30 Plätzen eröffnen, die nach Heyes Angaben auch den kommunalen Bedarf mit abedecken soll.
Aus Sicht der Meisterfrau Birgit Osswald ist “im Handwerk die Familienfreundlichkeit schon immer präsent gewesen.” Handwerksbetriebe seien fast immer Familienbetriebe, daher seien die Chefs “an ihren Mitarbeitern ganz nahe dran.” Auch beim Gastgeber des 5. Wirtschaftskreises, Hans Zölls, geht es im Betrieb nicht mehr ohne besondere Angebote für die Mitarbeiter. So stellt das Unternehmen zum Beispiel einem Teil des Personals Firmenwägen zur Verfügung, die auch schon mal privat genutzt werden dürften.
Der Wirtschaftsförderer des Landkreises, Walter Gieler, der sich jüngst zum Thema Familienfreundlichkeit in Betrieben weitergebildet hat, gab den Anwesenden etliche Tipps, um sich über das Thema zum Beispiel im Internet weiter informieren zu können.
Der von Funkhausmoderator Michael Lein moderierte Abend ist mit einem lockeren “get together” beendet worden.
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Landkreis und Stadt ehren langjährig ehrenamtlich Tätige des Bayerischen Roten Kreuz |
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Das Ehrenzeichen am Bande für Verdienste um das Bayerische Rote Kreuz für eine langjährige Dienstzeit beim BRK haben Landrat Matthias Dießl, Fürths Bürgermeister Markus Braun und der Kreisverbandsvorsitzende des BRK Fürth, Konsul Gert Rohrseitz, im Namen des bayerischen Innenministers an 50 Bürgerinnen und Bürger aus der Stadt Fürth und 36 aus dem Landkreis Fürth überreicht. Die Verleihung der Ehrenzeichen und der anschließende Stehempfang fanden im Foyer des Landratsamtes in Zirndorf statt.
In seiner Laudatio hob Landrat Matthias Dießl hervor, dass die Rotkreuz-Arbeit auf dem ehrenamtlichen Engagement von Menschen für andere Menschen basiere. Zudem führten die Helfer des BRK ihr Ehrenamt in besonderer Qualität aus, schließlich seien sie oft emotional stark mit eingebunden. “Deshalb gebührt diesen Ehrenamtlichen besonderer Respekt und Anerkennung für den jahrzehntelangen Einsatz”, ergänzte der Landrat. Er gab zugleich “die besten Glückwünsche von Staatsminister Joachim Herrmann” an die Geehrten weiter.
Fürths Bürgermeister Markus Braun lobte sie als “Helden des Alltags”. Das BRK sei “ein Gremium bei dem Stadt und Landkreis Fürth Hand in Hand bestens zusammen arbeiten.” Braun dankte zugleich allen Helferinnen und Helfern des BRK, die während der Aufstiegsfeierlichkeiten der Spielvereinigung Greuther Fürth und während der Saison im Stadion im Dienst waren.
Konsul Gert Rohrseitz blickte angesichts einer geplanten EU-Reform, die eine Begrenzung der Arbeitszeit von Ehrenamtlichen zur Folge haben könnte, mit gemischten Gefühlen in die Zukunft: “Ja, Ehrenamt kann ab und zu auch anstrengend sein. Das kann eine Urlaubsreise aber ebenso sein und trotzdem würde da niemand auf die Idee kommen, von Arbeitszeit zu reden”, sagte er. Der Kreisverbandsvorsitzende lobte die Ehrenamtlichen mit den Worten: “Sie packen genau da an, wo Hilfe gebraucht wird.”
Anschließend wurden die Ehrenzeichen und Urkunden an die einzelnen BRK-Mitglieder ausgehändigt. Sie haben sich in den vergangenen Jahren auf ganz unterschiedliche Weise beim BRK eingebracht: Die Verdienste reichen von langjährigen Führungsaufgaben über die Mithilfe beim Blutspendedienst bis hin zu Einsätzen im Krankentransport sowie beim Rettungsdienst.
Das Ehrenzeichen für Verdienste um das Bayerische Rote Kreuz wird im Namen des Freistaates Bayern vom Staatsminister des Innern zur Würdigung der Verdienste um das Bayerische Rote Kreuz verliehen. Die Auszeichnung ist ein Kreuz. Auf der Mitte des Kreuzes liegt ein emailliertes kreisrundes Schild, das auf weißem Feld das Rote Kreuz der Genfer Konvention zeigt und von einem himmelblauen Randstreifen umgeben ist. Das Kreuz zeigt auf dem oberen Arm das kleine bayerische Staatswappen, auf dem unteren Arm die römischen Zahlen XXV (25) oder XL (40). Die Auszeichnung wird für 25 Jahre Tätigkeit in Silber vergeben, für 40-jährige Tätigkeit in Gold.
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“moving!” - Grundschüler im Landkreis lernen, wie sie ganz einfach Rückenproblemen vorbeugen können |
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Die Volkskrankheit Rückenschmerzen betrifft auch immer mehr Kinder und Jugendliche. Der Verein Aktion Rückenwirbel e. V. hat sich zum Ziel gesetzt, bundesweit Grundschulkindern die tägliche Rückenprävention nachhaltig zu vermitteln. So hat die Aktion Rückenwirbel jetzt Station an der Grundschule 1 in Zirndorf gemacht.
Der Verein arbeitet mit speziell geschulten Bewegungsfachkräften, die die Aufklärungsaktionen in den Schulklassen durchführen. Die Aktion finanziert sich über Spenden und ist für die Schulen kostenfrei. Die Firma geobra Brandstätter / Playmobil finanziert die Aktion aktuell für 1000 Kinder an Grundschulen in Stadt und Landkreis Fürth – weitere sollen folgen.
“Ich freue mich sehr, dass der Verein Aktion Rückenwirbel e.V. auch im Landkreis Fürth Kindern und Jugendlichen wichtige Hinweise sowie konkrete Übungen zur Vorbeugung von Rückenproblemen vermittelt”, so Landrat Matthias Dießl, der die Aktion von Anfang an unterstützt. Gerade bei jungen Menschen würden nach aktuellen Studien Rückenbeschwerden immer mehr zunehmen. Umso wichtiger sei es, dieser Entwicklung wirksam entgegenzutreten und insbesondere im Bereich der Prävention aktiv zu werden. Der Landrat dankte zugleich der Firma geobra Brandstätter für die großzügige Spende.
In jeweils 20-minütigen Schulungen pro Klasse lernten die Zirndorfer Grundschüler viel über ihre Rückenwirbel. Die Kinder wurden motiviert, täglich mit vier ebenso einfachen wie effektiven Grundbewegungen – so genannten moving!-Bewegungen – ihre Wirbelsäule fit und gesund zu halten. Der Zeitaufwand für dieses Rückentraining entspricht dem Aufwand des Zähneputzens: morgens und abends und immer wieder zwischendurch.
Im Anschluss wurden die Lehrer in einer schulinternen Fortbildung über die Wirkungsweisen der moving!-Bewegungen informiert und praxisnah trainiert, sodass durch die Integration der täglichen Rückenprävention in den Unterricht ein nachhaltiger Effekt bei den Kindern erzielt werden kann.
Die Aktion Rückenwirbel gibt es seit 2008 in Bayern. Aktuell wird die Aktion Rückenwirbel in 35 Landkreisen in Bayern durchgeführt. In 15 weiteren besteht Interesse. Insgesamt wurde in Bayern bisher ca. 45.000 Schülern die tägliche Rückenprävention vermittelt. Im Bundesgebiet startete die Aktion 2009 und erreichte bisher über 120.000 Kinder.
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Erfolgreicher Männergesundheitstag im Landratsamt: Viele Männer informierten sich über die Vorsorgemöglichkeiten |
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Der Männergesundheitstag für den Landkreis und die Stadt Fürth durch das Gesundheitsamt war ein toller Erfolg: Rund 100 Männer - teils auch in Begleitung ihrer Frauen - informierten sich am Sonntag im Zirndorfer Landratsamtes über Vorsorgeuntersuchungen und einen gesunden Lebensstil.
“Männer zeigen in ihrem Verhalten eine höhere Risikobereitschaft und ein vermeintlich geringeres Gesundheitsbewusstsein als Frauen. Diese Unterschiede beginnen schon in frühem Alter. Daher ist Aufklärung sehr wichtig”, erklärte Landrat Matthias Dießl die Hintergründe zu diesem Aktionstag.
Wie Matthias Dießl im Rahmen der Eröffnung außerdem berichtete, hat das Bayerische Gesundheitsministerium im September 2011 eine Initiative zur Männergesundheit gestartet. Diese hat zum Ziel, die gesundheitliche Situation von Männern zu verbessern und die vorzeitige Sterblichkeit von Männern an Herz-Kreislauf- und Krebserkrankungen sowie Unfällen zu senken. Darüber hinaus soll die Teilnehmerrate von Männern bei den Vorsorgeuntersuchungen erhöht werden. Ins Leben gerufen hat diese Initiative der damalige bayerische Gesundheitsminister Dr. Markus Söder. Fortgeführt wird diese nun durch den jetzt amtierenden bayerischen Gesundheitsminister Dr. Marcel Huber. “Der Männergesundheitstag im Landratsamt in Zirndorf stellt den Beitrag lokaler Experten in Zusammenarbeit mit dem öffentlichen Gesundheitsdienst zu örtlichen Präventionsangeboten für Männer dar”, so Dießl.
Als Partner konnten insbesondere die AOK Fürth sowie die beiden Kliniken der Stadt Fürth als auch das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Fürth gewonnen werden. Diese Partner gaben jede Menge Tipps an ihren Informationsständen im Foyer des Landratsamtes. Sehr gefragt waren aber auch die zwölf Fachvorträge. Themen waren Vorsorgeuntersuchungen für Männer, spezifische Vorträge zum Thema Krebserkrankungen sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Rauchen, gesunde Ernährung und Bewegung.
Wie Dr. Werner Hähnlein, der Leiter des Gesundheitsamtes am Landratsamt Fürth mitteilte, beträgt die Teilnehmerrate an den gesetzlichen Vorsorgeuntersuchungen bei Männern aktuell 24 Prozent, bei Frauen dagegen 60 Prozent. Diese Ergebnisse stammten, so Dr. Hähnlein, aus einer Untersuchungen der Techniker Krankenkasse. “Das Ergebnis zeigt aber, dass Männer die Vorsorgemöglichkeiten weitaus weniger nutzen”, so der Fachmann.
Wie die Teilnehmer am 1. Gesundheitstag von den Referenten erfuhren, wird ab einem Alter von 35 Jahren allen Versicherten ein Gesundheits-Check-up von den Krankenkassen angeboten. Dieser dient insbesondere zur Früherkennung von Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes mellitus und Nierenerkrankungen. Zusätzlich werden verschiedene Krebsvorsorgeuntersuchungen angeboten. Männer haben ab dem 35. Lebensjahr alle zwei Jahre Anspruch auf eine Hautkrebs-Vorsorgeuntersuchung, ab dem 45. Lebensjahr jährlich auf eine Prostata- und Genital-Vorsorgeuntersuchung und ab dem 50. Lebensjahr jährlich auf eine Darmkrebs-Untersuchung. Letztere wird mittels eines Tests auf verborgenes Blut im Stuhl durchgeführt. Ab dem 55. Lebensjahr können die Versicherten wählen, ob sie weiterhin den Test auf verborgenes Blut im Stuhl durchführen lassen möchten oder an maximal zwei Früherkennungs-Darmspiegelungen teilnehmen möchten.
“Der Männergesundheitstag hat aufgezeigt, wie wichtig gerade auch für Männer die Vorsorge ist. Ich hoffe, dass wir mit diesem Aktionstag Ängste abbauen konnten und die Angebote besser genutzt werden”, fasste der Landrat zusammen. Er dankte allen Partnern und Referenten für die Teilnahme.
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“Gutes aus dem Fürther Land” zu Besuch beim “Tag der offenen Gärtnerei” im Pflanzenhaus Schöner in Zirndorf |
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Mitglieder der Regionalinitiative “Gutes aus dem Fürther Land” haben sich beim “Tag der offenen Gärtnerei”, einer Aktion des Bayerischen Gärtnereiverbandes, im Pflanzenhaus Schöner in Zirndorf informiert. Hier gab es ein großes Angebot an Pflanzen für Innen und Außen, Gartenaccessoires und Dekorationsideen. Ein umfangreiches Rahmenprogramm sorgte mit Vorträgen, Ausstellungen und kulinarischen Köstlichkeiten für Unterhaltung.
“Regionalität kann nicht nur gut schmecken, sondern auch gut aussehen”, sagte Landrat Matthias Dießl beim Rundgang durch die Gärtnerei. “Auch beim Kauf von Zierpflanzen sollte der Verbraucher auf regionale Produkte in seinem Einkaufskorb achten”, so der Appell von Matthias Dießl. Gundula Holm vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Fürth, betonte ebenfalls die Vorteile von kurzen Transportwegen und regionaler bzw. umweltschonender Produktion.
Wie Gastgeber Gerhard Schöner erläuterte, verfügt seine Gärtnerei über rund 1000 Quadratmeter Verkaufsfläche und ist ein Familienbetrieb in dritter Generation. Das Sortiment umfasst unter anderem eine große Auswahl an blühenden und grünen Zimmerpflanzen sowie Gemüse-, Blumen-, Kräuter- und Rasensamen. Auch Erdbeeren, Himbeeren, Weintrauben, Beerenfrüchte und Obstgehölze sind vorhanden. Frische Kräuter in großer Auswahl werden je nach Saison vermarktet. Das Pflanzenhaus Schöner ist Mitglied der Initiative “RegionalGärtnerei”. Dabei handelt es sich um einen Zusammenschluss familiengeführter, kompetenter Endverkaufsgärtnereien und Baumschulen, die sich ihrer Verantwortung für Natur und Umwelt bewusst sind.”
“In Zukunft wollen wir uns als Erlebnisgärtnerei und Ansprechpartner für alles rund um die Pflanze hervorheben”, so Gerhard Schöner und Karl Menger, Vorsitzender der Interessengemeinschaft. Das Bedürfnis nach Qualität, Fachwissen, Ehrlichkeit und persönlichem Kontakt setze sich bei den Kunden immer mehr durch, hat er festgestellt.
Beim “Tag der offenen Gärtnerei” gab es im Pflanzenhaus Schöner ein großes Rahmenprogramm. Klaus Körber von der Obstbau- und Baumschule der Bayerischen Landesanstalt für Wein- und Gartenbau in Veitshöchheim, auch bekannt aus der Fernsehserie "Querbeet", informierte die Besucher in Vorträgen über aktuelle grüne Themen. Die Landfrauen tischten viele regionale Spezialitäten auf: Selbstgebackenes Brot, Küchle oder auch Schnittlauchbrote. Vom Teeservice Neußinger gab es Gewürze und Tee. Honig- und Bienenprodukte aus der Region stellte Bernd Usler vor. Die Firma Frankenschmankerl verkaufte regionale Weine, Frankensecco, Liköre und Säfte. Der Heimat-Autor Mathias Popp nahm die Besucher auf eine Zeitreise durch Zirndorf mit. Aber auch eine Ausstellung von Steinskulpturen, Informationen zum Thema Fliesen- und Natursteinverlegung sowie die Schmuckstücke eines Goldschmiedeateliers begeisterten die Besucher.
Landat Matthias Dießl dankte Firmenchef Gerhard Schöner für die “gelungene Teilnahme am Tag der offenen Gärtnerei” sowie den Mitausstellern für “die äußerst informative Präsentation regionaler Erzeugnisse und Dienstleistungen.”
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Kommunale Arbeitgeber in Bayern wählen Landrat Matthias Dießl als Vertreter ihres Vorsitzenden |
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Der Kommunale Arbeitgeberverband Bayern e. V. hat seinen Vorstand teilweise neu besetzt. Als Stellvertreter des Vorsitzenden Dr. Thomas Böhle, München, wurde u. a. Landrat Matthias Dießl gewählt.
In dieser Funktion vertritt Matthias Dießl als Landrat des Landkreises Fürth die 71 bayerischen Landkreise im Vorstand des KAV Bayern.
„Ich freue mich sehr über diese Aufgabe. In dieser Funktion werde ich alles dafür tun, die gemeinsamen Interessen der Kommunen und damit auch der Landkreise auf tarif-, arbeits- und sozialrechtlichem Gebiet erfolgreich zu vertreten. Zur Sicherstellung einer effektiven Verwaltung muss die Konkurrenzfähigkeit des öffentlichen Dienstes auf dem Arbeitsmarkt ausgebaut und die Attraktivität als Arbeitgeber gestärkt werden.
Ein wesentliches Anliegen ist es mir hierbei die Gewinnung qualifizierten Nachwuchses auf Dauer sicher zu stellen", sagte Landrat Matthias Dießl in einer ersten Stellungnahme.
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